„Wir können es uns nicht leisten, auf Naturschutz zu verzichten“
Zumeldung: Pressemitteilung MLR 130/2026 vom 15. Juli 2026
Stuttgart, 15. Juli 2026 – „Die Waldstrategie ist das Rückgrat des strategischen Waldmanagements im Land – aber um zu wirken, braucht sie starke Arme und kluge Köpfe“, sagt Ulrich Potell, Geschäftsführer des Landeswaldverbands Baden-Württemberg e.V.
Kombination aus Beratung und Förderung für größtmögliche Wirkung
Das Land und die organisierten Waldakteure haben viel Zeit, Ressourcen und Herzblut in die Entwicklung und Operationalisierung der Waldstrategie gesteckt. „Eine ganze Reihe hervorragender Maßnahmen, Handreichungen und Programme sind daraus entstanden. Diesen Schwung gilt es jetzt aktiv in die neue Legislaturperiode zu tragen“, fordert Potell. „Die sich verschärfenden Auswirkungen von Klimawandel und Biodiversitätskrise sorgen für flächigen Beratungsbedarf bei Waldbewirtschaftenden. Die Waldnaturschutzkonzeption liefert hierzu einen wertvollen Rahmen. Um die Maßnahmen effektiv umzusetzen, braucht es eine Stelle für Waldnaturschutzberatung an allen unteren Forstbehörden in den Stadt- und Landkreisen.“
Beratung allein ist allerdings noch kein Erfolgsgarant. „Naturschutzmaßnahmen sind unter Umständen teuer und gehen teils mit Nutzungsverzicht einher“, erläutert Potell. Deshalb können die politischen Programme zum Waldnaturschutz nur in der aufeinander abgestimmten Kombination aus Beratung und Förderung ihre größtmögliche Wirkung entfalten. „Naturschutz kostet Geld. Doch wir können es uns nicht leisten, darauf zu verzichten!“
Weitere Informationen:
- MLR Baden-Württemberg: Waldstrategie 2050: Programm für die Waldzukunft im Land(Pressemitteilung, 15.07.2026).
- Landeswaldverband Baden-Württemberg: Waldnaturschutz im Klimawandel – wie wird aus Wunsch Wirklichkeit (Veranstaltungsrückblick, 03.07.2026)
Die Zumeldung „Wir können es uns nicht leisten, auf Naturschutz zu verzichten“ als PDF zum Download.








