Waldputztag 2026 am 21. März
Zum fünften Mal gemeinsam gegen Müll im Wald
Stuttgart, 25. Februar 2026 – Der bundesweite Waldputztag bringt erneut Naturverbundene im ganzen Bundesgebiet zusammen, um gemeinsam die Wälder vom Müll zu befreien. Bereits zum fünften Mal findet der Waldputztag in diesem Jahr statt. Die Veranstaltenden hoffen zum Jubiläum daher wieder auf rege Beteiligung – und mahnen, dass das Engagement der Freiwilligen auch Rückendeckung braucht.

5 Jahre Waldputztag: Langfristige Wirkung über den Aktionstag hinaus
Ins Leben gerufen wurde der Waldputztag im Jahr 2022 als gemeinsame Initiative der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg, Landeswaldverband und Cleanup Network e.V. Was einst als Initiative in Baden-Württemberg begann, hat sich innerhalb von fünf Jahren zu einer bundesweiten Aktion entwickelt. Inzwischen beteiligen sich nicht nur Gruppen aus ganz Deutschland, sondern auch Engagierte aus Österreich und der Schweiz. Prof. Dr. Sebastian Hein von der Hochschule betont die langfristige Wirkung: „Bereits fünf Jahrgänge unserer Forststudierenden haben sich intensiv mit dem Waldputztag beschäftigt. Diese Erfahrungen tragen sie in ihr späteres Berufsleben. So entsteht eine dauerhafte Sensibilität für müllfreie Wälder – weit über den eigentlichen Aktionstag hinaus.“
Die Zentralveranstaltung zum Waldputztag 2026 findet in Grosselfingen statt. Das Forstamt Zollernalbkreis sammelt hier gemeinsamen mit den Studierenden der Hochschule Rottenburg dem Landeswaldverband sowie dem Unternehmen Arbotrade. Auch weitere Freiwillige sind herzlich willkommen und können sich direkt auf der Waldputztag-Website zum Mitmachen registrieren. Ulrich Potell, Geschäftsführer des Landeswaldverbands, erklärt: „Ab April beginnt die Vegetation stark zu wachsen – was dann nicht gesammelt wurde, wird überwuchert und bleibt womöglich über Jahre im Ökosystem. Das Prinzip beim Sammeln lautet: Alle kehren vor ihrer Haustüre. Die Erholungssuchenden entlang der Waldwege und Erholungseinrichtungen, die Forstleute und Waidleute tiefer in den Wäldern. Wir nehmen dabei Rücksicht auf das Brut- und Setzgeschehen der Wildtiere.“
Gemeinsam engagiert: Forstleute, Naturschutz & private Initiativen
Der Waldputztag lebt vom breiten Bündnis unterschiedlichster Akteure. Neben zahlreichen privaten Zusammenschlüssen – darunter Sportvereine, Wandergruppen oder Jugendfeuerwehren – engagieren sich seit Jahren auch verschiedene Naturschutz- und Forstorganisationen. Dazu zählen unter anderem verschiedene Landes- und Ortsverbände von Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, NABU und vielen weiteren Organisationen. Der BUND unterstützt den Waldputztag außerdem erneut im Rahmen des Projekts „Wildkatzenwälder von morgen“.
Auch die Landesforstbetriebe aus verschiedenen Bundesländern sind erneut mit Sammelaktionen dabei – darunter mit ForstBW auch eine Partnerorganisation seit Tag eins. Für den Vorstandsvorsitzenden von ForstBW, Max Reger, erfüllt der Waldputztag eine wichtige Aufgabe in der Bindung der Menschen zum Wald vor ihrer Haustüre: „Der Waldputztag zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig unsere Wälder für die Menschen vor Ort sind. Wenn Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ForstBW anpacken, entsteht nicht nur ein sauberer Wald, sondern auch ein starkes Gefühl von Gemeinschaft und Verantwortung für unsere Natur. Dieser Zusammenhalt begeistert mich immer wieder.“
Jeder Müllsack aus dem Wald muss eine Mahnung sein
Das Engagement beim Waldputztag wächst stetig: 2025 beteiligten sich bundesweit über 1.000 Menschen und entfernten insgesamt mehr als 20 Tonnen Müll aus den Wäldern. Und diese Zahl bildet nur einen Teil der tatsächlichen Aktivitäten ab, da viele Gruppen unabhängig vom Aktionstag sammeln. Die Veranstaltenden hoffen daher, dass möglichst viele Initiativen ihre Aktionen auf www.waldputztag.de eintragen. So wird das Engagement sichtbar – und messbar. Ulrich Potell betont: „Jeder Müllsack, den Freiwillige aus dem Wald holen, muss eine Mahnung sein. Wir brauchen Strategien zur Müllvermeidung, nicht nur zur Müllbeseitigung.“
Mit Blick auf das fünfjährige Bestehen des Waldputztags verbinden die Organisatoren deshalb zwei Wünsche. Prof. Dr. Sebastian Hein fasst zusammen: „Wir freuen uns über viele engagierte Teilnehmende am 21. März – und hoffen, dass die Summe all dieser Sammlungen deutlich macht, wie dringend nötig spürbare politische Schritte hin zu weniger Müll in Wald und Landschaft sind.“
Beim Waldputztag 2026 mitmachen:
- Sammlung anbieten
- Sammlung finden
- Tipps für die Organisation
- Verhalten im Wald
- FAQ: Häufig gestellte Fragen
Bildmaterial:






Die Pressemitteilung „Waldputztag 2026 am 21. März“ zum Download im PDF-Format.








