Forderungen

Faire Bedingungen für freie Waldpädagoginnen

Umweltbildung stärkt Naturkenntnisse und fördert die Bindung an die Heimat. Den zertifizierten freien Waldpädagoginnen müssen faire Möglichkeiten für ihre Bildungsangebote gewährt werden. Bisherige Kooperationen sollen in geeigneter Form fortgesetzt werden.

Der Zugang zum Markt muss für freie Waldpädagoginnen gewährleistet sein

In den neuen Strukturen nach der Forstreform verfügen die ForstBW, die Landesforstverwaltung sowie die kommunalen Anbieter de facto über eine Monopolstellung im Bildungsbereich der Waldpädagogik, da von ihnen in allen Stadt- und Landkreisen kostenfreie Bildungsangebote im Wald für Schulen und Kindergärten gemacht werden können. Diese Position begünstigt eine Verdrängung von freien Waldpädagoginnen und bedroht sie in ihrer wirtschaftlichen Existenz. Bisher waren diese gutausgebildeten und zertifizierten Bildungskräfte orts- und regionsweise bestens in die bestehenden waldpädagogischen Angebote der Forstverwaltungen eingebunden. Diesen erfolgreichen Kooperationen droht nun das Aus, da ForstBW künftig keine Freiberufler mehr beschäftigen darf. Die vertragliche Einbindung von privaten Bildungskräften muss wieder möglich werden, wie es auch in anderen Bereichen (Holzdienstleistungen) der Fall ist, damit diese fruchtbare Zusammenarbeit weiter fortgesetzt werden kann.

Weiterführende Informationen

Mehr Informationen zum Zertifikat Waldpädagogik.

Eine Liste der freien Waldpädagoginnen und Waldpädagogen finden Sie hier.